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Schon mit der Gründung des Vereins hatten Wir einen grossen Traum, einen Tempel zu errichten...

Ein Jahr danach gelang es uns unser Vorhaben zumindest in Ansätzen zu verwirklichen. Wir fanden ein Mietsgebäude in der Schanzenstraße im Stadtteil Köln-Mülheim und richteten dort den ersten afghanischen Hindutempel in Deutschland ein.

im Dezember 2004 und mit Hilfe  der Beiträge der Mitglieder und der Spenden von Besuchern, war es endlich soweit  die Entstehung der  Tempel  auf einen Eigentumsgrundstück mit einem grossen Fest feierlich eingeweiht.

Der „Hari Om Mandir“ ist wie ein moderner indischer Tempel eingerichtet.
Das Gebäude besteht aus zwei Räumen: Aufenthalts- und Gebetsraum.
Der Gebetsraum ist ausgelegt mit zahlreichen Teppichen und rund 30 Marmorstatuen der verschiedenen Hindu-Göttern darunter Vishnu, Rama, Shiva und Ganesha, Hanuman und Durga. In der Mitte befindet sich ein pavillonartiger Schrein, in dem der Priester sitzt, betet oder rezitiert.
Dieser Tempel ist keiner speziellen Gottheit gewidmet, sondern es ist ein Ort für Gläubige aller Richtungen und Herkünften.
Besondere Regeln im Gebetsraum sind, dass man den Innenbereich nicht mit Schuhen betreten darf und man den Kopf bedecken sollte, während man betet.

Eine Besonderheit des Hari Om Mandirs ist, dass er gleichzeitig auch ein „Gurudwara“ ist – das ist eine Gebetsstelle für die Sikhs. Aus dem heiligen Buch der Sikhs Guru-Grants Saheb wird regelmäßig rezitiert.
Wie in sämtlichen Gurudwaras und anderen Tempeln, bekommen auch hier alle Gläubigen und Besucher (im Aufenthaltsraum) eine kostenlose vegetarische Mahlzeit, die selbst zubereitet wird. 
 
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